Endoskopie
Die Lungenspiegelung (=Bronchoskopie) erlaubt die Untersuchung der Stimmritze und der Luftwege mit einem flexiblen Instrument von 6 mm Durchmesser
Dabei wird das Instrument in der Regel nach lokaler Anästhesie der Rachenschleimhaut und Stimmritze durch ein Nasenloch bis in die Luftwege eingeführt.
Für eine leichte Beruhigung während dem Untersuch wird ein Medikament (Dormicum) verabreicht.
Zellen können aus den Luftwegen (Bakteriologie, Mykobakteriologie, Zytologie) und Lungenbläschen (bronchoalveoläre Lavage) zur weiteren Untersuchung entnommen werden und geben wichtige diagnostische Informationen.
Falls notwendig, können ohne Schmerzen Gewebsproben aus den Luftwegen und dem Lungengewebe (transbronchiale Biopsien) entnommen werden.
Endoskopische Sonographie
Bei speziellen Fragestellungen kann über das Bronchoskop auch eine Ultraschallsonde (endoskopische Sonographie) eingeführt werden, welche zB. die Ausdehnung eines Tumors oder die Lage der Lymphknoten bestimmt.
Virtuelle Bronchoskopie
Computertomographische Bilder können mittels computerassistierten Algorithmen 3-dimensional rekonstruiert werden und erlauben so mittels Mausklick einen "Flug" durch die Atemwege.